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Vorwort zur 1. Auflage

Weltweit beziehen Kreditinstitute Geld aus der Notenpresse, verwandeln Wirtschaftsgeld und SPARgeld in zinsbehaftetes KREDITGELD, wodurch Staat und Wirtschaft immer kreditbedürftiger steigende Zinstribute an das Bankensystem zahlen. Der Staat holt die Zinsen für die Banken über die Steuern, die Wirtschaft über die Preise. So sind wir alle Bankenknechte. Schulen und Hochschulen, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler usw. äußern sich dazu nur lückenhaft oder überhaupt nicht. Sind diese auch bankenabhängig?

Aus dieser Mischung von Unwissenheit, Irrtum, Betrug und Gewalt erwächst zunehmend Gefahr; sie bewirkt immer weitergreifende nationale, soziale, ethische, bio- und ökologische Spannungen und Krisen und bedroht schließlich die gesamte Lebensbasis unseres Planeten.

Der Abbau dieses destruktiven Kreditsystems ist Ansatz- und Angelpunkt einer demokratischen, naturgesetzlichen, freiheitlich-sozialen, leistungsgerechten Volkswirtschaftsordnung. Das liegt nicht im Interesse der leistungslosen Nutznießer. Aber es liegt im Interesse der schaffenden Allgemeinheit, für die Durchsetzung der Alternative zu sorgen – einzige Rettung vor der sonst fortschreitenden bürokratischen Bolschewisierung wie sie Georg Orwell in «1984» bereits vorausgesagt hat.

In der EG-EU entsteht bereits jenes System, das mit raffinierten Methoden auf den internationalen bürokratischen Monopolismus einer «Neuen Weltordnung» zusteuert.

Wehren wir uns – durch Aufklärung und mit dem Stimmzettel, sonst wären wir dafür selbst verantwortlich.

Albert Lämmel, 1977

Vorwort zur 2 Auflage

(vom Autor gekürzt)

Eine im Mai und Oktober 1985 in Hannover stattgefundene Währungsreform-Diskussion brachte einmal mehr die vernichtende Abfuhr der Gesell-Thesen (siehe dazu Volksgeld «Geldmengenmanipulationstheorien», Inhaltsverzeichnis Pos. 23.3., die Red.).

Das SPD-Bürgerbüro in Bonn sandte auf eine Anfrage zum Geldwesen eine Broschüre über das SPD-gestützte EURO-Währungsbetrugssystem, schämte sich später dafür und versprach «Experten-Antwort» aus der Bundestagsfraktion. Diese blieb jedoch aus…

Albert Lämmel, 1986

Vorwort zur 3. Auflage

Die Auseinandersetzung mit Thesen und Anhängern Gesells wurde, wie auch in der Vierteljahresschrift «Der Schlüssel» fallweise erwähnt, in einer 28-Seiten-Schrift dokumentiert.

Anlaß war die Besprechung der US-Geldreformschrift «The Truth in the Money Book» in der Schweizer Gesell-Zeitung «evolution» durch den unabhängigen Editor Christoph Pfluger, der darin die Gesell-Thesen bloßstellte.

Ihm entgegnete in der übernächsten Folge (12/1992) Gesell-Publizist Helmut Creutz. Seine «Kritik» war so jämmerlich, daß ich ihn im «Schlüssel» (2/1993) zu einer öffentlichen Diskussion herausforderte, der er bisher ausgewichen ist.

Das 1986 im Vorwort angesprochene «auch SPD-gestützte EURO-Währungs-Betrugssystem» jetzt Stichwort «Maastricht», steht nun voll im Feuer nationaler und internationaler Kritik.

Albert Lämmel, 1992

Vorwort zur 4. Auflage

Die in der vorigen Auflage erwähnte 12-Seiten-Sonderschrift «Anarchismus-Kapitalismus-Marxismus» ist in der vorliegenden 4. Auflage aufgenommen.

Bei Schriftverteilung am Evangelischen Kirchentag Juni 1993 in München gewannen wir weitere bisherige Gesell-Freunde. Sie wünschten und inspirierten uns zu einer «Kurzfassung der Unterschiede zwischen Gesell’scher und Demokratischer Geldreform», die in dieser Ausgabe veröffentlicht ist. Die separate Schrift «Gesell-Gesellianer» ist inzwischen in 2. Auflage erschienen.

Albert Lämmel, 1993

5. Auflage 1994, unverändert

6. Auflage 1997, unverändert

     
 
«Die Verantwortlichen für die Geldprivilegien gehören entweder ins Zuchthaus oder ins Irrenhaus!»
 
  Heinrich Färber  
     
 

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